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Neue Brücken zum Beruf

Das Projekt "Neue Brücken zum Beruf" konnte 2007 dauerhaft installiert werden.
Ziel war die Entwicklung einer Reihe von Bildungsmodulen zur Berufsorientierung und die Integration von Hauptschul-Abgängern in den ersten Arbeitsmarkt, möglichst durch eine betriebliche Ausbildung nach der neunten oder zehnten Klasse.

Das Projekt wird an der Paul-Hindemith-Schule, einer Integrierten Gesamtschule im Frankfurter Stadtteil Gallus, durchgeführt. Es wurden vier Bildungsmodule zur beruflichen Orientierung in den Schuljahren 7 bis 10 entwickelt und in die schulische Praxis übernommen.
Die Durchführung der Angebote für Mädchen sind beim IB-Technikzentrum für Mädchen und Frauen angesiedelt, die Jungen werden vom "Jugend braucht Arbeit e.V." betreut. Bei der Planung und Durchführung der Seminare existiert eine enge Kooperation mit der Schulsozialarbeit vor Ort (AWO).

Die vier Bildungsmodule zur beruflichen Orientierung

Erstes Modul ist ein einwöchiges Grundlagenseminar zum Ende der siebten oder Anfang der achten Klasse. Mittelpunkt ist das praktische Tun und Erfahren: Die SchülerInnen sollen Arbeits- und Berufswelt begreifend kennen lernen. Bei den Mädchen liegt der Schwerpunkt im Bereich Technik.

Zweites Modul ist ein dreitägiges Seminar zum Ende der achten bzw. Anfang der neunten Klasse, in dem der Übergang in die Ausbildung thematisiert wird und konkrete Schritte für die neunten Klassen erarbeitet werden. Die Klasse nimmt gemeinsam am Seminar teil, wobei die Gruppen geschlechtsspezifisch und nach Leistungsmerkmalen differenziert sind.

Drittes Modul ist die offene Beratung an vier Vormittagen. Hierzu stehen zu getrennten Sprechzeiten MitarbeiterInnen für Jungen und Mädchen zur Verfügung. Themen sind hier Bewerbungstraining, sowie Berufsfindung und Ausbildungsberatung.

Als viertes Modul soll eine Gruppe von Auszubildenden mindestens ein Jahr weiter betreut und unterstützt werden. Diese Unterstützung wird zum einen als zusätzliches Vermittlungsargument im Bewerbungsverfahren eingesetzt und soll zum anderen schwachen Hauptschülern den fachlichen Einstieg in die Berufsausbildung erleichtern.